2002 Hermann Hauser III SP/PF
| Jahr | 2002 |
| Decke | Fichte |
| Rückseite und Zargen | Pau Ferro |
| Skalenlänge | 647 mm |
| Sattelbreite einer Gitarre | 52 mm |
| Finish | French Polish |
| Land | Deutschland |
| Luthier | Hermann Hauser III |
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Hermann Hauser III hat unermüdlich Gitarren gebaut, die den Klang und die Ästhetik des „teutonischen“ Stils einfangen, wie er ursprünglich von seinem Großvater Hermann Hauser I. eingeführt und von seinem Vater Hermann Hauser II. weitergegeben wurde. Obwohl es sich seit seiner Entstehung um einen der kultigsten (und am häufigsten kopierten) Stile handelt, sollte es nicht überraschen, dass Hermann III. diesen Stil am treuesten bewahrt hat – tatsächlich arbeitet er in derselben Werkstatt wie sein Vater und Großvater, verwendet viele derselben Werkzeuge und sogar Hölzer, die von seinen beiden Vorgängern väterlicherseits erworben wurden. Merkmale des „teutonischen“ Stils sind die extreme Klarheit und Ausgewogenheit zwischen den Stimmen, ein gleichmäßiges Sustain in allen Registern und natürlich eine unvergleichliche Schönheit des Klangs. Der Klang dieses Instrumentenstils wurde vor allem von Giganten wie Andres Segovia und Julian Bream in unzähligen Aufnahmen sowie von zahlreichen anderen großen Spielern verewigt.
Die Verarbeitung und die Materialien dieser besonderen Gitarre sind hervorragend. Sie besteht aus alter Fichte für die Resonanzdecke sowie elegant gemustertem, üppigem und farbenfrohem Pau Ferro für Boden und Zargen, mit einem Keil aus Vogelaugenahorn in der Mitte des Bodens sowie der Fersenkappe. Das Design ist im Wesentlichen das gleiche wie bei der Gitarre von Hauser I aus dem Jahr 1937, die Segovia gehörte. Dieses Instrument ist für sein Alter in ausgezeichnetem Zustand, mit nur geringfügigen Abnutzungserscheinungen im Lack, hat aber dennoch einen wunderschön eingespielten und „aufgelockerten“ Klang, der jeder Note ein herrliches Leuchten verleiht, das (in perfektem Hauser-Stil) über alle Register hinweg perfekt ausgewogen ist und eine überragende Definition/Trennung zwischen den Stimmen aufweist. Dies ist ein wunderschönes Beispiel aus einer der bekanntesten und angesehensten Werkstätten in der Geschichte der klassischen Gitarre.

